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Pastoralverbundstag im Bielefelder Osten

„Wie können wir kontaktfreudiger werden?“

stand „als Überschrift“ über unserem Pastoralverbundstag am 9. Februar 2019 in St. Bonifatius – doch nicht so sehr mit der Zielrichtung, „um wieder mehr Leute für unsere Gemeinde-gruppen und -veranstaltungen zu gewinnen“ – wie möglicherweise der eine oder die andere erwartet haben könn-te. Leitfaden war „Wie ging Jesus auf die Menschen zu? Wie hat er mit ihnen Kontakt (= Berührung) aufgenommen? „Menschenfischer werden“, von Jesus zu den Menschen ausgesendet werden, war das Stichwort im Evangelium der festlichen Messfeier am Sonn-Abend.

Der (Nachmit-)Tag: Nach fruchtigem Begrüßungs-Cocktail und „Lach-Auftakt“ durch „Herrn Zipátion“ (alias Pfarrer Brackhane im Bild auf der rechten Seite) vom Service „Party-Zipátion“ (= Anlehnung an Parti-zipation = Teilhabe) kamen sechs geladene Podiumsgäste zu Wort, die – in unterschiedlicher Nähe zur katholischen Kirche – durch ihre berufliche Tätigkeit täglich Kontakt / Berührung mit Menschen haben: Tomy Varatharaj (zurzeit Kassiererin bei Rossmann), Karin Boye Toledo (Leiterin des AWO-Frauenhauses), Siegrid Marschall (Friseursalon in Sieker), Kai Schwartz (Vorstandsvorsitzender der Freien Scholle), Rainer Schwöppe (Inhaber der Aesculap-Apotheke in Stieghorst) und Dr. Paul Düwel (Arzt in der Onkologischen Schwerpunktpraxis). Die Statements der Podiumsgäste waren gehaltvoll, mehr als Tipps, wie man heutzutage geschickterweise auf Menschen zugehen kann. Sie waren allesamt persönliche Zeugnisse von Begegnungen mit Menschen in vielfältigen Lebenssituationen – ob beim flotten Kassieren oder im intensiven Gespräch.

„Geben Sie uns Christen im Bielefelder Osten noch einen Rat, einen Wunsch für die Zukunft mit auf den Weg“, bat Herr Matthias Band, Moderator des Gesprächs, die Podiumsgäste: Sich als Kirche in die Entwicklung unserer Stadtteile einmischen, Zeichen setzen im Kleinen, den Menschen mit Geduld und Zeit begegnen, sie in ihrer je eigenen Lebenssituation annehmen – ohne Vorbehalte. Darin läge das Kraftpotential von uns als Christen! 

Spür- und sichtbar als Feier unseres Glaubens wurde der Pastoralverbundstag in der Messfeier – mit vielen beteiligten Kindern und Jugendlichen als Ministranten, Vertretern von Gruppen der Gemeinden mit ihren Bannern, einer bunt gemischten Projekt-Chor- und Musik-Gruppe und den Mitfeiernden aus allen Gemeinden.

Beim abschließenden schmackhaften Abendimbiss, den die Kochgruppe der evangelischen Kirchengemeinde aus der Stieghorster Nachbarschaft zubereitet hatte (zur Unterstützung eines Tansania-Projektes), war Gelegenheit, die Kontakte untereinander gesellig zu vertiefen – Ende offen.

Kontaktfreudiger zu werden, Menschen zu berühren – im Sinne Jesu – dies gilt es nun in unseren Gemeinden, in unseren Stadtteilen um- und fortzusetzen.

Packen wir’s an!
 

Eva-Maria Nolte (Gemeindereferentin)
 

Impressionen des Pastoralverbundstages in St. Bonifatius