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Vikar Christof Graf wechselt nach 5 Jahren zum Phoenixsee

„Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus?“ Ja, er muss - so leid es uns tut. Zum 1. Juli hat Erzbischof Becker unseren bisherigen Vikar mit neuen Aufgaben (im Pastoralverbund) „Am Phoenixsee“ in Dortmund-Hörde betraut.

In manchen Pfarreien kannte man früher einen „Vikar“. In St. Hedwig war Christof Graf der erste (und wohl auch letzte…). Manche fragten 2014: „Ja, und was soll der machen?“, denn schließlich gab es ja einen Pfarrer, der jahrzehntelang die erwarteten Aufgaben erfüllt hat. „Mich unterstützen!“, habe ich dann geantwortet. 

Vikar Graf war uns im entstehenden Team zugeordnet und als Neupriester, d.h. als Berufsanfänger, auch anvertraut worden – als Ausgleich für den bisherigen Pfarrer in Liebfrauen, der aus Gesundheitsgründen in den Ruhestand trat.

Hat er anfangs noch triumphiert, dass er als einziger „unter Dreißig!“ war, so ist er ein klein bisschen in die Jahre gekommen und hat mutig und fleißig eine Menge Erfahrungen gesammelt und sich vielseitig eingebracht: mit Munterkeit, Frische und Ideen (pilgern, Nacht der Lichter beim Heeper Ting …). Manchen kam er „spanisch“ vor: als kundiger Priester für Christen mit spanischsprachigem Hintergrund. Wie viele er geistlich und menschlich nah begleitet hat, bleibt sein Geheimnis. Ich danke ihm gern für Offenheit und Lernbereitschaft, für ein solidarisches, mitbrüderliches Leben in meiner Nähe – nicht selten auch als fröhliche und auch nachdenkliche Tischgemeinschaft.

Lieber Christof, wir lassen dich gehen - mit einer Träne im Knopfloch, aber auch gerne, damit du Jesus auch anderswo den Menschen nahebringen kannst, ihnen dienen und sie begleiten kannst!

Tschüß – und für demnächst: Glückauf! Pfarrer Bernhard Brackhane 

Vikar Graf wird am 30.06.2019 im Familiengottesdienst um 11.15 Uhr zum Sommerfest in der St. Meinolf Kirche verabschiedet.

Foto: JAT