Pastoraler Raum in Bielefeld

Der Pastorale Raum Bielefeld

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NW-Artikel  vom 28. 1. 2014: 

Auf dem Weg zu einer einzigen katholischen Pfarrei  

Gemeinden feiern nchsten Schritt des Zusammenschlusses mit einer  gemeinsamen Vesper am Sonntag   

VON ARNO  LEY  

• Bielefeld. Die gesamte Stadt Bielefeld knnte ab 2025 eine gemeinsame Pfarrei (gemeint ist hier "Pastoraler Raum" so ist die Information vom Dekantsbro Bielefeld) sein. Das ist das Ziel. In einem Vespergottesdienst in St. Jodokus am kommenden Sonntag, 2. Februar 2014 ab 17 Uhr feiern die Bielefelder Katholiken den nchsten Schritt dorthin. Die bisher 17 Gemeinden schlieen sich zu drei „Pastoralen Rumen" zusammen.  

Fr den einzelnen Katholiken wird die nderung kaum sprbar sein, ebenso wenig wie der Zusammenschluss von Gemeinden zu Pastoralverbnden in den vergangenen Jahren. Alle Kirchen bleiben geffnet, die Gemeinden, so sie es wollen, zunchst selbststndig. Der Klerus aber und die hauptamtlichen Mitarbeiter rcken enger zusammen. „Wir dienen nicht den Strukturen. Die Strukturen sollen dem Glauben dienen", erklrte gestern Dechant Klaus Fussy. Sein Dekanat umfasst Bielefeld und den gesamten Kreis Lippe. 


 

 

 

 

 

 

 

In Bielefeld wird voraussichtlich Norbert Nacke, bisher Pfarrer in der Gemeinde St. Jodokus, die Leitung bernehmen. Zunchst leitet er nun den Pastoralen Raum Nord, der neben der Innenstadtgemeinde auch die Gemeinden  Dornberg, Gadderbaum; Jllenbeck und Schildesche umfasst. Fr den Osten der Stadt bernimmt Bernhard Brackhane aus Heepen die Leitung. Der Sden hat sich bereits zu der neuen Pfarrei St. Elisabeth zusammengeschlossen.  Das Pastorale Team leitet Hubert Maus. Die rmische Kirche bemht sich, mit ihren organisatorischen Vernderungen einerseits dem Rckgang an Glubigen, gegenwrtig gibt es 55.000 Katholiken in Bielefeld, und dem Fehlen von Mitarbeitern zu begegnen. Andererseits soll so auch dem vernderten Lebensalltag der Menschen entsprochen werden. „Viele Menschen sind auf der Suche nach Religion, fhlen sich nicht an eine Gemeinde gebunden oder wollen dies auch nicht", sagt Brackhane. Der Zusammenschluss soll es einfacher machen, die Mitarbeiter nach speziellen Kenntnissen und Fhigkeiten einzusetzen. „In der kleinen Gemeinde muss jeder alles machen. Wenn wir gemeinsam arbeiten, kann jeder das tun, was er am besten kann:" Fussy berichtet von einem Weihnachtsmahl fr Arme und Obdachlose. Dazu melden sich immer wieder zahlreiche Helfer. „Einige davon sehe ich das ganze Jahr nicht mehr." Es gebe viele pastorale Orte auerhalb der Kirchengebude, wo Menschen sich treffen. Das Ehrenamt, in dem der Einzelne sich ber viele Jahre fr eine Sache einsetzt, weiche der Hilfe bei einzelnen Projekten, meint Hofnagel. „Das fordert auch von uns Vernderung."