Schutzkonzept / Hilfen

Das „Schutzkonzept - Juni 2022“ für den Pastoralverbund ist fertig

Das Schutzkonzept für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, schutz– und hilfebedürftige Erwachsene gegen sexualisierte Gewalt im Pastoralverbund Bielefeld—Ost ist seit Mai 2022 von allen Kirchenvorständen genehmigt und anschließend vom Bistum bestätigt worden. Das gedruckte Schutzkonzept für Gruppen und Kirchenbesucher liegt in unseren Gemeinden aus. Informationstermine mit den Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderäten werden gesucht. Alle Informationen stehen ebenfalls auf der Homepage des Pastoralverbundes. Die Präventionsfachkräfte Gabriele Niehaus und Gemeindereferent Michael Niedenführ stehen für Fragen und Hilfe zur Verfügung.

Präventionsfachkräfte gegen sexualisierte Gewalt im Pastoralverbund Bielefeld-Ost:

 

Gabriele Niehaus
Pfarrbüro St. Meinolf,
Meinolfstraße 1,
33607 Bielefeld,
Telefon:
0157 306 577 08
E-Mail: augen-auf-bielefeld@web.de

 

Michael Niedenführ
Büro Gemeindereferent, Meinolfstr. 1a, 33607 Bielefeld,
Telefon: 0521 / 163 988 85
E-Mail: augen-auf-bielefeld@web.de

 

Herzliche Grüße zu diesem Ereignis von Vanessa Meier-Henrich, der Präventionsbeauftragten des Erzbistums Paderborn:

Institutionelle Schutzkonzepte für Prävention von sexualisierter Gewalt sind ein Zusammenspiel aus Analyse, strukturellen Veränderungen, Vereinbarungen und Kommunikation sowie Haltung und Kultur einer Gemeinde. Das hier erarbeitete Schutzkonzept vereint dies. Darüber hinaus sind die Melde- und Beschwerdewege aufgezeigt und wichtige Ansprechpersonen und Beratungsstellen benannt. Somit bietet das Schutzkonzept dahin eine erste Orientierung.

Sexualisierte Gewalt entwickelt sich in einem Umfeld, welches ihn ermöglicht. Daher ist es so wichtig sich mit den Risikofaktoren auseinander zu setzen und einen Verhaltenskodex zu entwickeln. Denn unser Zielt ist es flächendeckend zu einer Kultur der Achtsamkeit durch Präventionsarbeit auf allen Ebenen zu gelangen. Nur wenn wir alle uns an den Kodex halten, begünstigende institutionelle Strukturen für potenzielle Täter und Täterinnen kennen, können wir verhindernde Strukturen schaffen und etablieren. Die Kultur der Achtsamkeit und des Hinsehens muss von jedem Einzelnen von uns gelebt werden. Nur so und mit dem nötigen Wissen, durch z.B. Präventionsschulungen, können wir schon Grenzverletzungen erkennen und einschreiten.

Prävention ist also ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren: Wissen, Personalauswahl, Verhaltenskodex, Schutzkonzepte etc.
Mit dem hier vorliegenden gelungenen Schutzkonzept sind wichtige Schritte zur Etablierung von präventiven und stärkenden Maßnahmen getroffen. Nun muss dies mit Leben gefühlt, etabliert und gelebt werden.

Daher: Augen auf, hinsehen und schützen!

Es grüßt sie herzlichst aus Paderborn
Vanessa Meier-Henrich – Präventionsbeauftragte