Startseite

Ein Abend mit Journalist und Vatikanexperte Andreas Englisch im KuK

Kirche ist wie Familie. Manche sind einem sympathisch,   (c) Andreas Hederer andere eher nicht. Manche haben eine Menge Humor, andere sind eher zickig. Manche legen viel Wert auf Stil und Tradition, andere knnen auch mal eher spontan sein. Alle zusammen knnen einen manchmal ziemlich berraschen und sind vor allem eines: Menschlich.

So ungefhr knnte man den Inhalt der vielen Beobachtungen und Erlebnisse aus dem Vatikan zusammenfassen, mit denen Andreas Englisch fast 400 Gste der Kolpingfamilie unterhielt. Zunchst war der Vatikankorrespondent in das Kulturzentrum an der Meisenstrae gekommen, um aus seinem neuen Buch Unbekanntes ber berhmte Bau-und Kunstwerke in der ewigen Stadt zu berichten.

Aber dann erzhlte er doch mehr ber seine Begegnungen und Erfahrungen mit drei Ppsten, mit Kardinlen und ganz normalen Rmern. Warum reiste zum Beispiel ein ppstlicher Hausmeister mit Franziskus nach Brasilien? Welche geheimnisvollen Worte schrieb Papst Benedikt seinem Optiker auf? Welche wenig religisen Hintergrnde haben die Wahl von Papst Franziskus vielleicht ausschlaggebend beeinflusst?

Andreas Englisch erzhlte unterhaltsam, mit viel Humor  (c) Andreas Hederer und informativ, ohne Pause und ohne die Aufmerksamkeit seiner Zuhrer zu verlieren. Wer Kirchengeschichte und Politik bisher eher langweilig fand, wurde an diesem Abend eines Besseren belehrt. Andreas Englisch legte natrlich einen Schwerpunkt auf Papst Franziskus, mit dem unbestritten ein etwas Neues im traditionsverhafteten Kirchenstaat aufgebrochen ist. Ob das Neue auf Dauer eine Chance hat? Niemand wei es. Den Reaktionen nach zu schlieen, hofft es die Mehrheit der Anwesenden. Es wird spannend bleiben, wie es mit der groen Kirchenfamilie weiter geht.

 

Eine Veranstaltung dieser Gre ist auch fr die (c) Andreas Hederer Kolpingsfamilie keine Kleinigkeit. Darum noch einen herzlichen Dank an die Organisatoren und fleissigen Helfer, die Parkplatzeinweiser, die Plakataushnger, die Kartenverkufer, die Mutmacher im Vorfeld und die vielen anderen, ohne die der Abend nicht htte gelingen knnen.

 

Text: Chr. Kleine